Zentrum für Implantat-Ohr-Akupunktur
Dr. med. Rolf Wlasak
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Entwicklung der Implantat-Ohr-Akupunktur

Schon im alten China versuchte man, durch einen Dauer-Reiz einzelner Ohrregionen bestimmte Krankheiten langfristig zu behandeln. Schon vor über 2000 Jahren setzten chinesische Ärzte bei ihren Patienten resorbierbare Kollagenfasern aus Darmsaiten von Säugetieren an die entsprechenden Stellen unter die Haut der Ohrmuscheln. Diese revolutionäre Methode der Dauer-Akupunktur wurde in den letzten Jahren wieder entdeckt und von Medizinern, Therapeuten und Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit der Firma LAMETEC Medizintechnik ausgearbeitet. Auf dem Internationalen Akupunktur-Kongress in Berlin im Jahre 2001 wurden die Ergebnisse erstmals dem Fachpublikum präsentiert.

Die Entdeckung der Permanent-Wirkung erfolgte rein zufällig. Bei einer mit Dauer-Akupunktur behandelten Patientin mit Trigeminusneuralgie wuchs eine Nadel zunächst unbemerkt ein, die Patientin blieb über Wochen schmerzfrei. Als die eingewachsene Nadel entdeckt und entfernt wurde, kehrten die Schmerzen zurück. Ähnliche Beobachtungen wurden auch bei anderen Patienten gemacht.
Die Grundidee für eine neue und erfolgsversprechende Methode, insbesondere bei schweren neurologischen Erkrankungen, war geboren:
Die Implantation einer Nadel,
die kontinuierlich einen Reiz auf das zentrale Nervensystem auslöst. Herkömmliche Akupunktur-Nadeln waren jedoch auf Grund ihrer Größe, Form und Materialbeschaffenheit nicht zur Implantation geeignet. Daher musste eine neue Nadel entwickelt werden.